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25.08.2010 Wie steht es um die Vitaminversorgung?

Experten kommen zu dem Schluss dass es in Deutschland vor allem bei den Vitaminen A, D und Folsäure Versorgungslücken gebe.

Ausgeprägte Vitamin-Mangelzustände seien in Deutschland zwar selten, bei einigen Vitaminen gebe es aber eine schleichende Unterversorgung, die die Gesundheit der Betroffenen im Alter gefährde. Zu diesem Schluss kam eine Expertenrunde, an der neben Prof. Hans-Konrad-Biesalski (Hohenheim), auch der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), Prof. Peter Stehle, und der Präsident des Max-Rubner-Instituts an der Bundesforschungsanstalt für Ernährung, Prof. Gerhard Rechkammer, teilnahmen.

Wie der Arbeitskreis Ernährungs- und Vitamin-Information berichtet, gebe es insbesondere bei den Vitaminen A, D und Folsäure es Versorgungslücken. Dabei mehren sich die Hinweise, dass Vitamin D nicht nur bei Osteoporose eine Rolle spiele, sondern auch das Immunsystem Stärke. 90 Prozent der Deutschen nähmen aber nicht die empfohlene Tagesdosis auf. Bei der Folsäure sind 80 Prozent der Bevölkerung unterversorgt. Hier sei eine Anreicherung der Grundnahrungsmittel mit Folsäure empfehlenswert.

Vitamin wird in erster Linie vom Körper selbst synthetisiert, wozu er allerdings einem gewissen Maß an UVB-Licht ausgesetzt sein muss. Außerdem ist es vor allem in Fettfischen, Innereien, Pilzen, Eiern und in begrenztem Maße auch in Milchprodukten enthalten. Zu den natürlichen Folsäurelieferanten zählen insbesondere Weizenkeime und -kleie sowie Kalbs- und Geflügelleber.

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