05.04.2012 Weniger Herzinfarkte nach Magen-Verkleinerung

Erstmals konnte mit einer Studie belegt werden, dass übergewichtige Patienten hinsichtlich ihres kardiovaskulären Risikos von einem Magenband oder einem Magen-Bypass profitieren.

Übergewichtige Menschen, die sich einer bariatrischen Operation (Magenband oder Magen-Bypass) unterziehen, können dadurch ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen signifikant senken. Dies geht aus einer Studie hervor, die im Fachmagazin JAMA publiziert wurde.

In der prospektiven Studie, die von schwedischen Wissenschaftlern durchgeführt wurde, waren 2.010 adipöse Patienten mit einem mittleren BMI von 42 kg/qm chirurgisch behandelt worden. Als Kontrollgruppe fungierten 2.037 Personen mit einem mittleren BMI von 40, bei denen kein Eingriff vorgenommen wurde.

In der 15-jährigen Nachbeobachtungszeit verloren die chirurgisch versorgten Patienten nicht nur dauerhaft durchschnittlich 18 Prozent an Gewicht, auch die Zahl der kardiovaskulären Ereignisse sank um 30 Prozent und es traten 50 Prozent weniger Todesfälle auf als bei den Nicht-Operierten. 

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