19.12.2011 "Das hat mich echt umgehauen!"

Die Nachricht von der Erkrankung ihres 16-jährigen Sohnes Lennon-Noah kam, als sie sich gerade einigermaßen vom Tod ihres Vaters im Jahr davor erholt hatte. Auf bild.de, dem Internetportal der Bild-Zeitung, wird über den weiteren Verlauf des Gesprächs mit dem Moderator in der Sendung vom 14. Dezember berichtet: Sie habe sich Vorwürfe gemacht, sich selbst zerfleischt: "Hätte ich was vorhersehen müssen? Hätte ich was ändern können? Hab ich was falsch gemacht? Hab ich meinen Sohn falsch ernährt.
Starke Mutter gefordert
Weiter heißt es auf bild.de: Rational gesehen waren ihre Selbstvorwürfe völlig unbegründet, denn Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung. Nosbusch: "Da kann man nichts machen. Das kommt von heute auf morgen..." Ihr Sohn habe viel besser mit seiner Erkrankung umgehen können als sie. Er habe von ihr dann aber auch Stärke verlangt: "Mama, wenn du mit zum Arzt gehst und immer anfängst zu heulen, dann geh' nicht mit. Bleib draußen sitzen. Du hilfst mir nicht“, habe er ihr gesagt.
Sie hat gelernt: Heulen hilft nicht weiter
Seine Stärke habe ihm dann dabei geholfen, seine Erkrankung zu akzeptieren: "Er hat Recht. Es ist ja eine Krankheit, da wird man nichts mehr dran ändern. Natürlich, die Forschung... man hofft, dass es immer leichter wird damit zu leben, aber ich helfe ihm nicht, indem ich heulend daneben stehe. Und das habe ich von ihm gelernt. Da war er mein bester Gesprächspartner!"
Internet: http://www.bild.de/unterhaltung/leute/nosbusch-desiree/sohn-hat-Diabetes-21564258.bild.html
http://markuslanz.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7243009,00.html?dr=1
Quelle: Artikel auf bild.de, 15. Dezember 2011
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