02.11.2011 Wirkmechanismus von Omega-3-Fettsäuren nachgewiesen

Sie können das Risiko für bestimmte Krankheiten senken und spielen eine wichtige Rolle bei der Energieverwertung. Forscher entdeckten nun, wie sie den Stoffwechsel positiv beeinflussen.

Im Rahmen einer neuen Studie haben neuseeländische Forscher neue Belege für die positive Wirkung von Omega-3-Fettsäuren auf die Gesundheit gefunden: Ihre Aufnahme mindert nicht nur das Risiko, Typ-2-Diabetes und Herzkreislauf-Erkrankungen zu entwickeln, sondern verbessert im Alter auch die Funktion des Kohlenhydrat- und des Fettstoffwechsels. Die Ergebnisse ihrer Arbeit haben sie in der Fachzeitschrift Nutrition and Metabolism publiziert.

Die Wissenschaftler der Massey University fanden heraus, dass eine an Omega-3-Fettsäuren reiche Ernährung dazu führt, dass der Körper besser in der Lage ist, Glukose und Fett zu verbrennen sowie die Energiespeicherung in unterschiedlichen Gewebearten zu regulieren. Dies funktioniert ebenfalls bei Menschen, die genetisch bedingt eher dazu neigen, Gewicht zuzunehmen und somit ein erhöhtes Risiko für Diabetes und kardiovaskuläre Erkrankungen haben.

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren einen Prozess stimulieren, der als Insulin-Signalkaskade bezeichnet wird und der die Verwertung des Blutzuckers im Körper unterstützt. Damit ist es die erste Studie, in der direkt nachgewiesen werden konnte, welche spezifische Rolle Omega-3-Fettsäuren in diesem Stoffwechselprozess spielen, kommentierte der Studienlierter Prof. Bernhard Breier die Ergebnisse in einer Pressemitteilung der Massey University.

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